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Veränderungen im Öffentlichen Raum von Tunis nach der Revolution

Januar 7, 2012

Im Rahmen eines Projektes von Studierenden der Freien Universität Berlin wurde im August 2011 eine Forschungsreise nach Tunis in Tunesien unternommen. Dort hat sich um den Jahreswechsel 2010/11 eine historisch einmalige Situation ergeben, die in die sog. Jasminrevolution und den Sturz des tunesischen Diktators Zine el-Abidine Ben Ali mündete und sich auch auf weitere Länder der arabischen Welt übertrug.

Die Seite mit den Forschungserbgebnissen ist jetzt auf Deutsch fertig und auf www.revolutiontunis.wordpress.com zu lesen

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Adopt a Revolution!

Dezember 30, 2011

 

Trotz der Gewalt von Militär und Geheimdiensten demonstrieren in Syrien täglich tausende Menschen friedlich für ein Ende des Assad-Regimes. Sie organisieren sich in lokalen Bürgerkomitees, deren Ansatz der gewaltfreie Widerstand ist und fordern Menschenrechte, Demokratie und ein Ende der gewaltsamen Diktatur. Nach Monaten empörten Protests werden die Ressourcen knapp. Die syrische Demokratiebewegung braucht jetzt Unterstützung.

 

Appell

Aus dem Untergrund fordern syrische Aktivist- Innen die Zivilgesellschaft zum Handeln auf. Erklären Sie sich solidarisch. Unterzeichnen Sie den Appell!

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Avaaz Petition für den Yasuni-Nationalpark Unterstützen!

November 8, 2011

Bitte Unterschreibt hier bei avaaz die Online Petition an die Mitglieder
des Haushaltsausschuss des Bundetages und Entwicklungsminister Niebel.

In drei Tagen könnte Deutschland einen der letzten unberührten Naturschätze der Welt, den Yasuni-Nationalpark im ecuadorianischen Regenwald, vor zerstörerischen Ölbohrungen retten — aber nur, wenn wir jetzt handeln und einen beispiellosen Schutzplan unterstützen.

Der artenreiche Regenwald liegt auf einem gigantischem Ölfeld. Doch anstatt den Wald für kurzfristige Gewinne zu opfern, entschieden sich Ecuador und die UNO, den Park zur Bohrverbotszone zu erklären, sollten sich Länder an Ecuadors wirtschaftlicher Entwicklung beteiligen. Kanzlerin Merkel und der Bundestag versprachen ihre Unterstützung. Die für solche Projekte nötigen Gelder liegen bereit, aber FDP-Entwicklungsminister Niebel blockiert die Initiative. Nun liegt die endgültige Entscheidung beim Haushaltsausschuss — gezielter Druck kann den Ausschuss dazu bringen, Niebel die Stirn zu bieten und Yasuni zu retten.

Der Haushaltsausschuss trifft sich am Donnerstag und könnte die Gelder für Yasuni freigeben! Drängen wir die Abgeordneten, diesen innovativen Plan zum Schutz eines der wertvollsten Gebiete der Erde zu unterstützen.

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November 6, 2011



Kampagne: Banken in die Schranken!

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Der Widerstand geht weiter! #occupy

Oktober 18, 2011

Anlehnend an die internationalen Proteste entsteht aktuell eine Deutsche occupy Bewegung. Letzten Samstag konnten wir sehen wie überraschend viele Menschen auf die Straße gegangen sind und wie entschlossen sie in Frankfurt und in Berlin Plätze besetzt haben.

Diesen Samstag, dem 22. Oktober ist der nächste Streich geplant.
In Berlin wird es ab 15 Uhr vor dem Bundestag zu einer erneuten friedlichen Besetzung des Platzes kommen.

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Fotos von occupy Bundestag

Oktober 16, 2011

findet ihr hier

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Internationaler Aufruf für den 15. Oktober

Oktober 8, 2011

15. Oktober – Globale Revolution

Am 15. Oktober werden wir Bürgerinnen und Bürger der ganzen Welt auf die Strasse gehen, um unsere Empörung über den Verlust unserer Rechte zu zeigen – Rechte, die uns durch ein Bündnis zwischen grossen Unternehmen und der politischen Klasse entzogen werden. Wir von der Bewegung «Democracia Real Ya!» laden euch ein, an dieser friedlichen internationalen Protestaktion teilzunehmen, indem ihr euch unserem Aufruf anschliesst oder indem ihr eure eigenen Aufrufe für dieses Datum erlässt. Es ist der Augenblick gekommen, die Stimme zu erheben. Unsere Zukunft steht auf dem Spiel, und niemand kann der Kraft von Millionen von Menschen trotzen, wenn sie sich in gemeinsamer Absicht vereinen.

«Democracia Real Ya!» ist eine spanische Koordinationsplattform von unterschiedlichen Gruppen zur Mobilisierung von Bürgerinnen und Bürgern. Unter der Devise «Wir sind keine Marionetten in den Händen von Politikern und Banquiers» gingen wir am 15. Mai zu Tausenden auf die Strasse, um mehr demokratische Teilhabe zu fordern, uns gegen die Korruption des politischen Systems aufzulehnen und unseren Einspruch gegen die Kürzungen im Sozialbereich zu bekunden. Nach dem Erfolg dieser ersten Kundgebung entstanden unterschiedliche Bewegungen, und auf vielen Plätzen des ganzen Landes wurden Zeltlager aufgebaut, ganz ähnlich der ersten Besetzung des Tahrir-Platzes in Kairo. Dort wurden Volksversammlungen durchgeführt, wo die BürgerInnen ihre Ziele in einem horizontalen, alle Anwesenden einschliessenden Entscheidungsprozess entwickelten. Die Bewegung 15M strahlte bald über die Landesgrenzen hinaus und ermutigte in vielen Städten der Welt zu Aktionen, darunter am vergangenen 19. Juni zu einer koordinierten Massenkundgebung gegen den Euro-Pakt.

Unter dem Druck der Finanzherrschaft arbeiten unsere Regierenden zugunsten ein paar weniger, ohne sich um die sozialen, menschlichen und ökologischen Kosten zu kümmern, die dadurch entstehen können. Die herrschenden Klassen rauben uns das Rechts auf eine freie und gerechte Gesellschaft, indem sie Kriege mit wirtschaftlichen Zielen führen und ganze Völker ins Elend stürzen.

Deshalb laden wir euch ein, euch diesem gewaltlosen Kampf anzuschliessen, indem ihr die Botschaft verbreitet, dass wir gemeinsam diese unannehmbare Situation ändern können. Nehmen wir uns die Strasse am 15. Oktober! Es ist Zeit, dass sie uns zuhören. Gemeinsam werden wir unsere Stimmen erheben.

(Hashtags: #15oct, #oct15, #globalrevolution)

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Revolution Tunesiens erforschen

August 22, 2011

Seit drei Tagen sind wir in Tunis. Eine Gruppe Geographen und Politikwissenschaftlerinnen die die Veränderungen im Öffentlichen Raum aufnehmen. Eine Menge Gespräche mit Blogger_innen, Fotograph_innen, Aktivisten… liegen hinter uns. Viele werden folgen. Heute Abend interviewn wir die erste NGO, morgen früh gehts zur Islamischen Partei.. weitere NGOs und Parteien werden folgen. Eine Gruppe von Geos kartiert die Veränderungen in der Medina. Unglaublich spannend hier. Von der Tunesischen Revolution gibt es viel zu lernen… und jetzt erstmal zu erforschen.

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Der Preis des Wachstums

Mai 19, 2011

Der Artikel ist erschienen in der Zeitung „Jenseits des Wachstums!?“, die im April der TAZ Beilag. Geschrieben wurde er von Max Bank und mir.

Bei ihrer Regierungserklärung im November 2009 ist sich Bundeskanzlerin Merkel ihrer Sache sicher:
„Ohne Wachstum keine Investitionen, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze, ohne Wachstum keine Gelder für die Bildung, ohne Wachstum keine Hilfe für die Schwachen.“ Ist aber die Unterstützung armer Bevölkerungsgruppen tatsächlich das Motiv für die Ankurbelung des Wachstums?
Wohl kaum. Während der Boom-Phase vor der Weltwirtschaftskrise hat die soziale Spaltung in der Bundesrepublik schließlich zugenommen wie nie zuvor.

Warum Ökonomien wachsen (sollen), ist eine durchaus umstrittene Frage. Einige benennen Bevölkerungswachstum als Ursache, andere entdecken das Laster Gier. Ersteres ist wenig plausibel, da in Deutschland die Bevölkerung seit einigen Jahren leicht schrumpft und es währenddessen mal zu Wachstumseinbrüchen von 5 Prozent, mal zu Wachstumssprüngen um 3 Prozent kommt.
Menschliche Gier gibt es vermutlich schon sehr lange, ohne dass es
historisch zu hohen Wachstumsraten kam, wie wir sie kennen. Bis vor 250 Jahren nämlich betrugen diese ca. 0,05 Prozent pro Jahr. Weit entfernt von den ein, zwei, drei oder mehr Prozentpunkten, wie sie heute erreicht werden können. Derart hohe Wachstumsraten waren erst mit dem Beginn der industriellen Revolution möglich, als sich das kapitalistische Konzept der Investition zum Zweck der Geldvermehrung durchsetze. Profit wurde zum Motor der Ökonomie. Die Konkurrenz der Unternehmen untereinander tut ihr Übriges hinzu. Denn wer über längere Frist keine Gewinne erzielt und somit kein Wachstum vorweisen kann, verschwindet vom Markt.
Der Profitzwang der vielen einzelnen InvestorInnen führt zu einem Wachstumsdruck für die gesamte Wirtschaft. Zweimal im Jahr präsentiert das Statistische Bundesamt die neuen Wachstumszahlen: berechnet als das Bruttosozialprodukt (BIP), der Summe aller Güter und Dienstleistungen, die in einem Jahr innerhalb der deutschen Landesgrenzen hergestellt werden.

Das BIP ist allerdings nicht das einzige, was wächst, auch der Naturverbrauch nimmt zu. Denn ohne die Nutzung von Naturressourcen ist keine Produktion möglich. Bei einer Wirtschaftsweise, die auf fossilen und mineralischen Rohstoffen beruht, ist es allerdings unvermeidlich, dass erstens Abfälle entstehen, und zweitens endliche Ressourcen nach und nach erschöpft werden. Die perfekte
Kreislaufwirtschaft gibt es bei dieser Produktionsweise nicht. Wer die
ökologischen Grenzen ernst nimmt, kommt wohl nicht umhin Sand ins
Getriebe der Profitakkumulation zu streuen.

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Abschalten! Demo gegen Atomkraft in Köln, 26.März 2011

März 26, 2011

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