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YOUNGO Action auf wir-klimaretter.de

August 5, 2010

mehr über die Aktion „Annex 1 heiratet Kyoto“ und die Rolle der Jugendlichen auf der Klimakonferenz ist auf www.wir-klimaretter.de

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Annex 1 heiratet Kyoto!

August 5, 2010

Und weiter geht es es mit dem kreativen Streit für Klimagerechtigkeit! Dieses mal in der Konferenz und sehr romantisch…

50 Herzluftballons schweben in der Lobby des Maritimshotels, indem aktuell die UN-Klimaverhandlungen in Bonn stattfinden. Die YOUNGOs [Zusammenschluss der Jugend-Nicht-Regierungsorganisationen bei internationalen Verhandlungen] machen eine Aktion!
Der Hochzeitsmarsch erklingt durch die Halle und Übertönt für kurze Zeit das Gesumme der Stimmen der vielen Delegierten. Diese bleiben erstaunt stehen als ein Priester erscheint. Hinter ihm zwei Bräute, die sich heute das Ja-Wort geben wollen. Annex 1 (Industriestaaten) und das Kyoto Protokoll. Priester und Bräute stellen sich vor YOUNGOs mit „I Love KP“ T-shirts auf.

Und die Zeremonie beginnt, der Priester spricht:

Dearly Beloved,
We are gathered here in the presence of the UN to witness and bless the exchanging of vows that will bind Annex 1 and the Kyoto Protocol together in the covenant relationship of marriage. When this ceremony has ended, they will leave as wife and wife having been joined together by the UN in Bonn….

Annex 1 und Kyoto schwören sich Treue und Liebe unter dem Dach der UN. Vorbei ist die Zeit der billigen Affäre von Annex 1 mit den Accords!

In der Presse Mitteilung der YOUNGOs ist der Grund der romantischsten Aktion ever auf einer UN- Klimakonferenz nachzulesen:
„As shown on our t-shirt logos “I love KP“, we intend to show how important commitment is on keeping the Kyoto Protocol even after 2012 while there is no other fair, ambitious and legally binding agreement on further reduction of emissions. Although it has some loopholes, we cannot afford to lose it after 2012. Concerning climate justice, we want a legally binding agreement and not just the Copenhagen Accord.“

Mit der symbolischen Hochzeit fordern wir das Kyoto Protokoll auch nach 2012 bestehen bleiben muss, denn es gibt bisher kein anderes globales rechtlich verpflichtendes Abkommen für Treibhausgas Emissions- Reduktionen. Und auch wenn es seine Fehler und Schwächen hat, können wir es uns nicht leisten es nach 2012 zu verlieren.
Aufbauend auf Klimagerechtigkeit fordert die Hochzeitsgesellschaft für die Zukunft ein faires, völkerrechtlich bindendes Abkommen und nicht die Kopenhagen Accords!

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Cochabamba- Protokoll

Juni 6, 2010

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Weiter ins Desaster oder Hoffnungsschimmer?

Juni 1, 2010

Mein Blogeintrag für die GRÜNE JUGEND. Hier veröffentlicht

In Bonn sind die Klimaverhandlungen in die nächste Runde gegangen.
Werden sich die Staaten an die Kopenhagen Accords festklammern? Welche
Rolle wird Kyoto weiter spielen? Oder wird der Mut aufgebracht einen
neues Weg zu beschreiten?

Dieser April war, aus globaler Perspektive, der wärmste gemessene Monat in der Geschichte. Immer mehr und
mehr rekordklimatische Ereignisse stürmen auf uns ein. Das Zwei Grad
Ziel erreichen? Hoffnungslos, angesicht der Katastrophe von Kopenhagen.
Kann das Ruder noch herum gerissen werden? Um diese Frage, um einen
zersplitternden Strohalm der Hoffnung geht es in Bonn. Und während die
Zeit davon läuft scheint nach dem Kopenhagen- Flop Ernüchterung und
Stillstand bei den Verhandlungen eingekehrt sein. Mexico, die nächste
große UN- Klimakonferenz im Winter 2010 wird zur Farce werden, das ist
jetzt schon abzusehen. Yvo de Boer erklärte “Ein neues Abkommen wird
es in Mexiko jedoch noch nicht geben”.

Aber vielleicht kommt es doch anders. Allein das Wissen, dass wir es
uns nicht leisten könne noch länger zu warten müsste die Menschen – in
den Verhandlungen wie auf der Straße – aufrütteln. Und neue Kraft
geben weiter zu kämpfen, ihre Positionen noch einmal zu überdenken.
Sich herauszuwinden aus der Verhandlungsstarre.

Über 5000
VerhandlerInnen treffen sich seit gestern in Bonn. Das Kyoto-
Protokoll ist tod. Ein Nachfolgeprotokoll ähnlichen Charakters mit den
vielen verschiedenen marktwirtschaftlich- neoliberalen Mechanismen
wird zuviel Zeit der Ratifizierung beanspruchen.

Klar ist, wenn jetzt
etwas abseits der Kopenhagen Accords geben wird, muss es einfach und
klar und ohne viele Instrumentenschnickschnack auf den Säulen echter
Klimagerechtigkeit aufgebaut werden sein. Klima darf nicht länger zum
Spielball des internationalen Machtpoker zwischen Industrie-. Schwellen-,
und Entwicklungsländer sein.

Ganz klar ist: wollen wir das Klima retten müssen wir unser globales
Wirtschafts– und Produktionssystem verändern. Die fossilen Ressourcen
im Boden lassen und weltweite eine neue nachhaltige Gesellschaft
aufbauen.

Aber bis es soweit ist heißt es weiter kämpfen. Die Hoffnung nicht
verlieren. Denn besonders wir, die wir hier in dem Industrieland
Deutschland leben, tragen die Verantwortung dafür zu sorgen ordentlich
Druck aufzubauen. Zu zeigen, dass wir nicht länger zu schauen, sondern
Handeln.
Denn Deutschland muss sich endlich seiner historischen Verantwortung
als Industrieland stellen. Einhalten, was es an Finanzversprechen auf
den letzten Konferenzen gegeben hat. Merkel und Co. müssen erkennen,
dass es beim Klimaschutz nicht darauf ankommt die eigenen
Treibhausgasreduktionen abhängig von denen anderer Länder zu machen.
Selber voran gehen, zum klimafreundlichen Pionier werden und gemeinsam
mit anderen Ländern zeigen das konsequenter Klimaschutz möglich ist -
das würde am meisten den Druck auf die Bremser erhöhen.

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Mai 31, 2010

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PM: Keine Hoffnung in den derzeitigen UN-Klimaprozess!

Mai 31, 2010

Pressemitteilung
Bündnis Klimawelle
Bonn, 30. Mai 2010

Keine Hoffnung in den derzeitigen UN-Klimaprozess!

Das bundesweite Bündnis Klimawelle setzt keine Hoffnungen in die
kommende Woche laufenden UN-Zwischenverhandlungen in Bonn und wird
diese mit kritischen Protesten begleiten.

Das Bündnis kritisiert, dass der unverbindliche Copenhagen Accord –
das Abschlussdokument des gescheiterten Kopenhagener UN-Klima-Gipfels
– im Mittelpunkt der Verhandlungen in Bonn steht. „Wer den Copenhagen
Accord als Zukunftsperspektive für effektiven Klimaschutz betrachtet,
der hat sich vom Zwei-Grad-Ziel verabschiedet“, sagte
Klimawelle-Sprecher Max Bank.

Auch der Petersberger Klimagipfel im April dieses Jahres sei nach dem
Scheitern von Kopenhagen zur Farce geworden. „Es gab, wenn überhaupt,
Lippenbekenntnisse zum Klimaschutz, die nicht einmal annähernd in
Richtung Verbindlichkeit gingen“, sagte Max Bank weiter.

Auch wenn die EU-Kommission gerade die Klimapolitik wieder für sich
entdeckt habe, sei effektiver Klimaschutz in Folge der Eurokrise
offenbar vollkommen von der Tagesordnung verschwunden. Das zeigen nach
Ansicht der Klimawelle auch die zurückhaltenden Äußerungen der letzten
Tage aus dem Umweltministerium und dem Bundeskanzleramt. Die
bisherigen Klimaschutzmaßnahmen der EU, wie der Emissionshandel, seien
bislang gescheitert. „Der neoliberale Markt kann unser Klima nicht
retten, gerade das zeigen die bisherigen Erfahrungen der EU mit dem
Emissionshandel“, sagte Kathrin Henneberger, ebenfalls Sprecherin der
Klimawelle.

Das bundesweite Bündnis Klimawelle setzt deshalb auf ein ganz anderes
Abkommen, das globale Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt und nicht
davor zurückscheut, Wirtschaftswachstum als Krisenbewältigung in Frage
zu stellen. „Effektiver Klimaschutz bedeutet, einen grundlegenden
gesellschaftlichen Wandel einzuleiten, der sowohl das kulturell
gesellschaftlich geprägte Konsumverhalten als auch die
klimaschädlichen Auswüchse der fossilen Produktionsstruktur in Frage
stellt“, sagte Kathrin Henneberger.

Anlässlich der UN-Klimazwischenverhandlungen 2010 in Bonn bereitet die
Klimawelle ein Camp, diverse Aktionen sowie eine große Demonstration
am Samstag, 5. Juni, vor. Zudem richten das globalisierungskritische
Netzwerk Attac und der Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND in
Kooperation mit dem Klimawelle-Bündnis am Donnerstag und Freitag, 3.
und 4. Juni, in Bonn eine Strategie- und Aktionskonferenz aus.
Ebenfalls in Bonn findet die Attac Aktionsakademie vom Donnerstag bis
Sonntag, 3. bis 6. Juni, statt, auf der zahlreiche Aktionen mit
vorbereitet werden.

Eine Pressekonferenz der Klimawelle, bei der auch Vertreter des
Klima-Forums und der internationalen Klimabewegung anwesend sein
werden, beginnt am Donnerstag, 3. Juni, um 10 Uhr im DGB-Haus in Bonn.

Im Internet:

http://www.klimawelle.de/

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Klimaschutzgesetz für NRW –> jetzt unterschreiben!

April 17, 2010


+++ Jetzt Forderung an neue Landesregierung unterschreiben www.klimaschutzgesetz-nrw.de +++

Beim Klimaschutz ist Nordrhein-Westfalen, wo am 9. Mai Landtagswahlen sind, Schlusslicht: Während deutschlandweit der Ausstoß von Treibhausgasen sinkt, verharrt NRW auf einem gefährlich hohen Niveau. Denn anstatt den Klimawandel zu bekämpfen, unterstützt die Landesregierung die klimaschädliche Politik der Energiekonzerne. Um das gerichtlich gestoppte E.ON Kohlekraftwerk in Datteln zu retten, wurden sogar kurzer Hand die Gesetze geändert.

Unterschreibe deshalb jetzt die Forderung nach einem Klimaschutzgesetz!

Damit eine neue Landesregierung endlich mit konsequentem Klimaschutz anfängt, muss vor der Landtagswahl am 9. Mai in NRW die Forderung nach mehr Klimaschutz von vielen Menschen unterstützt werden.

Werde aktiv – so kannst Du helfen:

1. Appell unterzeichnen: www.klimaschutzgesetz-nrw.de

2. Unterschriften sammeln: Sammele Unterschriften in der Nachbarschaft, bei Freunden, Kollegen, Veranstaltungen und im Geschäft um die Ecke. Gerne helfen wir auch dabei, einen Infostand in deiner Stadt zu organisieren. Unterschriftenlisten können hier heruntergeladen werden: http://bit.ly/unterschriften .

3. Materialien bestellen: Bestelle kostenlos Flyer, Plakate, Unterschriftenlisten und Postkarten und verteile sie in deiner Stadt. Nutze hierfür unser Formular unter: http://bit.ly/nrwklima oder bestell telefonisch unter 0228 /92399355.

4. Komme zum Stopp der Klimatour in Deiner Stadt: Mit einer 3 m großen Nachbildung des NRW-Wappen-Pferds, das an eine CO2-Kugel gefesselt ist, wird es eine Tour durch elf Städte in NRW geben (Köln 19.04./ Aachen 20.04./ Bonn 21. 04./ Bielefeld 22. 04./ Münster 23. 04./ Ahaus 24. 04./ Essen 26. 04./ Dortmund 27.04/ Duisburg 28. 04./ Datteln 29. 04./ Düsseldorf 30. 04.) . Protestieren Sie mit uns gemeinsam in Ihrer Stadt für mehr Klimaschutz. Weitere Informationen unter: http://bit.ly/nrwtour

5. Leite diese Mail an Bekannte, Freunde und Interessierte weiter.

Für ein wirksames Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Maßnahmen und Zielen! Für ein zukunftsfähiges NRW!
www.klimaschutzgesetz-nrw.de ist eine Initiative der Klima-Allianz.

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Dresden 13. Februar – Eine Lanze für den Widerstand!

Februar 2, 2010

Am 13 Februar wird früühhhhhh aufgestanden. Um 5 Uhr fährt unser Bus von Berlin nach Dresden. Nazis blockieren!

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solidarische-moderne.de

Januar 31, 2010

Heute hat sich das Institut Solidarische Moderne Gegründet. Ich bin glücklich einer der vielen Gründungsmitglieder sein zu dürfen.

…Es geht darum, einen neuen Weg zu finden: den Weg in die Solidarische Moderne. Nach dem grundlegenden Scheitern des real existierenden Neoliberalismus ist die Zeit reif für Alternativen. Eine von ungezügeltem Kapitalismus, grassierender Armut, massiver Umweltzerstörung und kriegerischer Gewalt geprägte Welt, eine auseinanderdriftende Gesellschaft und eine verkümmernde Demokratie verlangen nach Alternativen. Es geht darum, an die industrielle Moderne und die Postmoderne anzuknüpfen, und beide zu einer neuen, solidarischen Moderne weiterzuentwickeln: die programmatische politische Alternative zum Neoliberalismus….

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Rückblick Kopenhagen

Januar 29, 2010

Zwei Wochen diskutierte die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen – Zwei Wochen Demos und Aktionen. Am 12.12.2009 riefen 100.000 Menschen „Climate justice now! Die Leaders handelten: „Bla…bla…bla… Die Vielfältigkeit der Proteste und der Menschen rund um und in der Konferenz wurde in diesem, auf youtube in drei Teile geteilten Film versucht aufzufangen. Mit vielen Interviews, tanzenden Schweinchen und prügelnden Polizisten. Schaut selbst und gewinnt einen Eindruck aus Kopenhagen. Der Widerstand wird weitergehen!

Hier gehts zu dem Film (In drei teile geteilt)